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Grundsteuer

Allgemeine Informationen

Die Grundsteuer ist eine Realsteuer (auch Objektsteuer genannt). Sie knüpft an das Eigentum, die Beschaffenheit sowie den Wert eines Grundstücks an und wird von der zuständigen Gemeinde/Stadt erhoben auf deren Gebiet der Grundbesitz liegt. Steuerpflichtig ist der im Inland liegende Grundbesitz.

Zu Grundbesitz zählt:

  • land- und forstwirtschaftliches Vermögen (Grundsteuer A),
  • Grundvermögen und Betriebsvermögen (Grundsteuer B).

Dem Finanzamt obliegt die Bewertung der einzelnen Objekte und es legt einen Einheitswert fest, der die Grundlage für den Steuermessbetrag bildet. Die zuständige Gemeinde/Stadt beschließt mit der Haushaltssatzung den Hebesatz und erlässt den Grundsteuerbescheid. Der Steuermessbetrag multipliziert mit dem Hebesatz bildet die zu entrichtende Steuer.

Wie errechnet sich die festgesetzte Grundsteuer?

Grundsteuermessbetrag (aus Grundsteuermessbescheid des Finanzamts)
x
Hebesatz 440% (440 von Hundert; wird vom Rat der Gemeinde Wedemark beschlossen)

= Grundsteuer

Der Hebesatz für die Grundsteuern A und B ist in der Gemeinde Wedemark gleich.

Hebesätze Grundsteuer A+B im Überblick

2000 – 2009  370 v.H.
2010 – 2012 400 v.H.
2013 – 2014 415 v.H.
ab 2015 440 v.H.

 




Rechtsgrundlage

§ 41 ff Grundsteuergesetz (GrStG) (für Stichtage bis zum 01.01.2024)

§§ 68 bis 94 und § 125, 129 bis 133 Bewertungsgesetz (BewG)

Anträge / Formulare

Formulare: grundsätzlich keine; ggf. Einzugsermächtigung für die Gemeinde zur Teilnahme am Lastschriftverfahren
Onlineverfahren möglich: Erfragen sie dies bitte bei Ihrer Gemeinde.
Schriftform erforderlich: ja
Persönliches Erscheinen nötig: nein

Was sollte ich noch wissen?

Nähere Auskünfte z.B. über die Berechnung und Höhe des Grundsteuermessbetrages erteilt das Finanzamt, Bewertungsstelle.

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