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Eheschließung

Allgemeine Informationen

HINWEIS! Aufgrund der Sanierungsarbeiten im Amtshaus Bissendorf finden Sie das Standesamt bis auf Weiteres in der Bibliothek Bissendorf, Gottfried-August-Bürger-Str. 3, 30900 Wedemark.

Eheschließungen werden von Montag bis Freitag während der Öffnungszeiten angeboten. Zusätzlich sind Trauungen am Samstag möglich. Für Trauungen an einem Samstag wird eine zusätzliche gesetztliche Gebühr von 80,- € erhoben.

Bürgersaal TrauungJe nach Wahl des Trauzimmers können bis zu 25 bzw. 150 Gäste aufgenommen werden.

Eheschließungstermine können frühzeitig (auch telefonisch) vorgemerkt werden. Zur Anmeldung der Eheschließung ist es erforderlich, dass beide Verlobte persönlich vorsprechen. Eine Eheschließung kann in einem beliebigen Standesamt in der Bundesrepublik vorgenommen werden (der Wohnsitz ist hierfür nicht entscheidend).

Trauzeugen sind keine Pflicht mehr. Es können jedoch ein oder zwei Trauzeugen auf Wunsch hinzugezogen werden. Trauzeuge kann jede unbeschränkt geschäftsfähige Person sein.

Eine Eheschließung im Ausland setzt voraus, dass von den Brautleuten Erkundigungen über beizubringende Unterlagen bei der für den gewünschten Eheschließungsort zuständigen Botschaft oder Konsulat in der Bundesrepublik eingeholt werden.

Ein deutscher Standesbeamter kann keine Auskünfte über geforderte Unterlagen für das Ausland erteilen.

Anmeldung der Eheschließung

Die Entscheidung der Verlobten, die Ehe miteinander einzugehen, bedarf einer "Anmeldung der Eheschließung" beim zuständigen Standesamt (besser bekannt als das Aufgebot. Dieser Begriff wurde ab 01.07.1998 ersetzt durch die "Anmeldung zur Eheschließung").

Die Anmeldung der Eheschließung ist in erster Linie eine Prüfung eventueller Ehehindernisse, z.B. Verwandtschaft oder einer bestehenden, noch nicht aufgelösten Ehe. Diese gesetzlich vorgeschriebene Prüfung dient dem Schutz der Verlobten.

Zur Anmeldung der Eheschließung ist es erforderlich, dass beide Verlobte persönlich vorsprechen. In Ausnahmefällen kann lediglich ein Verlobter mit Vollmacht die Ehe anmelden.

Zuständig für die Anmeldung ist das Standesamt, in dessen Bezirk einer der Verlobten seinen Wohnsitz hat. Sollte einer der Verlobten oder beide Verlobten mehrere Wohnsitze (Nebenwohnsitz) haben, so kann zwischen mehreren Standesämtern gewählt werden.

Die Anmeldung zur Eheschließung ist nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Termine können telefonisch während der Sprechzeiten vereinbart werden.

Ehefähigkeitszeugnis

Eheschließung eines deutschen Staatsangehörigen im Ausland

Will ein deutscher Staatsangehöriger im Ausland heiraten, bedarf er dazu eines deutschen Ehefähigkeitszeugnisses.
Das Ehefähigkeitszeugnis darf nur ausgestellt werden, wenn der beabsichtigten Eheschließung kein Hindernis nach deutschem Recht entgegensteht. Diese Prüfung hat der Standesbeamte vorzunehmen.

Zuständigkeit:

Für die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk der Verlobte seinen Wohnsitz oder Aufenthalt hat.

Kosten:

Die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses ist kostenpflichtig: 40,- €

Gültigkeit:

Die Gültigkeit eines Ehefähigkeitszeugnisses ist auf 6 Monate begrenzt.
Die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses bedarf eines Antrages. Eine individuelle, persönliche Beratung, auch hinsichtlich der Namensführung nach Rückkehr im Inland, ist erforderlich.

An wen muss ich mich wenden?

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Welche Unterlagen werden benötigt?

Für Auskünfte hinsichtlich der vorzulegenden Unterlagen setzen Sie sich bitte telefonisch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Standesamts in Verbindung.

Welche Gebühren fallen an?

Bei der Anmeldung zur Eheschließung sind folgende Gebühren zu entrichten:

- Anmeldung der Eheschließung (deutsche Staatsangehörige): 40,- €
- siehe oben (mit Auslandsbeteiligung): 80,- €
- Eheurkunde bzw. Eheregisterausdruck: 10,- €
- evtl. Stammbuch, je nach Ausführung ab 15,- €

Welche Fristen muss ich beachten?

Eine Anmeldung kann frühestens 6 Monate vor der beabsichtigten Eheschließung erfolgen.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Die Ehe kann auch von einem Standesamt an einem anderen Ort geschlossen werden. Die Anmeldung erfolgt jedoch immer bei der zuständigen Stelle.

Namensführung der Ehegatten

Die Ehegatten können durch eine gemeinsame Erklärung gegenüber dem Standesbeamten den Geburtsnamen oder den zur Zeit der Erklärung geführten Familiennamen des Mannes oder der Frau zum Ehenamen bestimmen (§ 1355 Abs. 2 BGB).

Geburtsname ist der Name, der in die Geburtsurkunde eines Ehegatten zum Zeitpunkt der Erklärung gegenüber dem Standesbeamten einzutragen ist. Familienname kann der in einer früheren Ehe erworbene Ehename sein oder auch ein durch Hinzufügung eines Namens zum früheren Ehenamen gebildeter Doppelname.
Die Ehegatten können die Erklärung über die Bestimmung ihres Ehenamens bei der Eheschließung oder zu einem späteren Zeitpunkt abgeben (§ 1355 Abs. 3 BGB).
Treffen sie keine Bestimmung, so behält jeder Ehegatte den von ihm zur Zeit der Eheschließung geführten Namen.
Der Ehegatte, dessen Name nicht Ehename geworden ist, kann durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten dem Ehenamen seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Bestimmung des Ehenamens geführten Namen vor- anstellen oder anfügen. Eine Hinzufügung ist nicht möglich, wenn der Ehename aus mehreren Namen besteht. Besteht der Name eines Ehegatten aus mehreren Namen, so kann nur einer dieser Namen hinzugefügt werden. Die Hinzufügung kann widerrufen werden. Die Erklärung und der Widerruf sind an keine Frist gebunden (§ 1355 Abs. 4 BGB).

Namensführung in der Ehe - Auslandsbeteiligung

Ist ein Verlobter oder beide Verlobten ausländischer Staatsangehöriger, führt in der Ehe grundsätzlich jeder Ehegatte seinen Namen nach dem Recht des Staates, dem er angehört. Gehört ein Ehegatte mehreren Staaten an (Mehrstaatler), so ist das Recht maßgebend, mit dem er am engsten verbunden ist. Ist er auch deutscher Staatsangehöriger, so unterliegt er deutschem Recht. Die Ehegatten können durch eine gemeinsame Erklärung gegenüber dem Standesbeamten bei oder nach der Eheschließung für ihre künftige Namensführung das Recht des Staates wählen, dem einer der Ehegatten angehört; dies gilt auch, wenn ein Ehegatte deutscher Staatsangehöriger ist. Sind beide Ehegatten ausländische Staatsangehörige und hat mindestens ein Ehegatte seinen gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik, so können die Ehegatten auch deutsches Recht für ihre Namensführung wählen; dies gilt auch, wenn die Ehegatten eine gemeinsame ausländische Staatsangehörigkeit besitzen.

Konkrete Beispiele oder Muster können hier nicht eingebracht werden, da in jedem Einzelfall individuell die Vorschriften des Heimatstaates Beachtung finden müssen.

Ausführliche Beratungen können in Anspruch genommen werden und sind auch Inhalt des gemeinsamen Gesprächs bei der Anmeldung zur Eheschließung.


Ansprechpartner/in
StandesamtStandort anzeigen
Team Bürgerbüro und StandesamtGottfried-August-Bürger-Str. 3
30900 Wedemark
E-Mail:

Grundsätzlich bitten wir darum, vor einem Besuch im Standesamt telefonisch einen Termin zu vereinbaren.

Telefon: (05130) 581-383, (05130) 581-382 oder (05130) 581-386
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