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Auszug - Örtliche Bauvorschrift für den Ortskern Bissendorf  

13. öffentliche Sitzung des Ortsrates Bissendorf
TOP: Ö 6
Gremium: Ortsrat Bissendorf Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 14.01.2019 Status: öffentlich
Zeit: 19:40 - 21:45 Anlass: Sitzung
Raum: Bürgersaal des Bürgerhauses
Ort: Bissendorf, Am Markt 1, 30900 Wedemark
 
Wortprotokoll

Frau Bukies von der Planungsgruppe Stadtlandschaft stellt die neuste Variante der örtlichen Bauvorschriften für den Ortskern Bissendorf vor. Dabei geht sie zunächst auf den Gestaltungsbereich ein, der auf einer Übersichtskarte dargestellt wird. Anschließend werden aufgrund der Anregungen der letzten Sitzung folgende Punkte festgehalten:

-          Abwalmungen an den Giebelseiten von Dächern ssen eine Neigung von mind. 45 Grad haben.

-          Flachdächer von Garagen sind nur als begrünte Dächer zulässig.r bestehende Solaranlage gelte diese Vorschrift nicht.

-          r Gebäude sind folgende Höhen zulässig:
Eingeschossig: Traufhöhe max. 4,50 m
Zweigeschossig: Traufhöhe max. 7,50 m.

-          Bei der Gestaltung der Fassaden seien Ziegel in den Farben rot und rotbraun  zulässig. Bunt geflammte oder hart gebrannte Ziegel hingegen sind nicht zulässig. Des Weiteren bestehe die Möglichkeit, den  Ausschluss von genarbten oder besandeten Ziegeln festzuschreiben.

-          Bei Türen und Fenster ist ein stehendes Format zu verwenden, wobei die Breite max. 80 % der Höhe betragen dürfe. ren sind mit einem farbigen Anstrich zu versehen
oder als Holztür naturbelassen auszuführen. Weiße Türen seien nicht typisch für Niedersachsen. Abweichende Formate bei Fenstern seien im Einzelfall zulässig.

-          Hecken seien aus Laubgehölzen (z.B. Buchsbaum, Kirchlorbeer) mit einer Höhe von max. 2,00 m über Bezugsebene zulässig.

-          Ebenso können Ziegelmauern an Hauptverkehrsstraßen bis zu einer Höhe von 2,00 m errichtet werden. Bei der genaueren Zuordnung werden hier die Kreisstraßen  (101 und 102) und die Landesstraße (383) festgelegt. Herr Fischer regt an, das Erscheinungsbild der Mauern festzulegen.

-          Vorgärten und Hausvorbereiche sind auf mind. 50 % der Fläche nicht mit Kies, Schotter oder vergleichbaren anorganischen Materialien zu überdecken, sondern zu bepflanzen. Bei Gebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten kann der Grünanteil in begründeten Ausnahmefällen auf bis zu 25 % reduziert werden.

Frau Brakelmann bedankt sich bei Frau Bukies für ihre Ausführungen.